Wir informieren über das Leben der Stadttauben und räumen mit Vorurteilen auf.
Wichtig zu wissen
Stadttauben sind, im Gegensatz zu den Ringeltauben, KEINE Wildtiere, sondern stammen von ausgesetzten, entflogenen oder verirrten Haustieren (Haus-, Zucht- und Brieftauben) ab. Genau deshalb sind sie auf menschliche Hilfe angewiesen und können sich nicht selbständig gesund versorgen.
Mythen und Fakten
Fakt ist ...
- Tauben sind sehr intelligente und soziale Tiere und haben den Ruf, der sie ereilt, nicht verdient. Kein Lebewesen hat das verdient.
- Tauben leben in einem großen Sozialverband, sie sind sozusagen "Herdentiere" und befinden sich zudem ihr Leben lang in einer festen Partnerschaft.
- Tauben können sich Gesichter merken und erkennen Menschen wieder, sie haben einen großartigen Orientierungssinn und sind wahre Flugkünstler.
Mythen ...
- Es ist unwahr, dass Tauben Krankheiten (auf den Menschen) übertragen. Die Krankheiten, die sie bekommen können, sind artenspezifisch, was bedeutet, dass sie sich nur untereinander anstecken können.
- Es ist unwahr, dass Taubenkot ätzend ist. Das einzige Problem an dem Taubenkot ist das nicht artgerechte Futter.
- Es ist unwahr, dass die Tauben durch Futter mehr brüten. Tauben wurden so gezüchtet, dass sie mehrmals (bis zu 8 Mal) im Jahr brüten.
- Vorallem ist es unwahr, dass Tauben Tiere sind, vor denen man sich ekeln oder die man vertreiben müsste! Es sind tolle Lebewesen, mit einem Herz und einer Seele.